Jemand sagte einmal zu mir “Wie man es macht ist es verkehrt” und ich antwortete spontan “Nein! Wie man es macht, ist es richtig”.
Und davon bin ich überzeugt. Alles im Leben ist für irgendetwas gut. Nicht umsonst gibt es Sprichworts wie “Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine andere”. Davon bin ich überzeugter denn je.
Natürlich war auch ich schon in Situationen in meinem Leben, an denen ich nicht wusste wie ich handeln sollte. Natürlich gibt es auch für mich Dinge, die ich – müsste ich erneut handeln – anders machen würde, bei denen ich anders handeln würde. Ich wäre gern schon in früheren Jahren so ruhig gewesen, wie ich es jetzt bin, ich hätte weit weniger Menschen gekränkt und für weniger Leid gesorgt, wäre ich schon vor Jahren aggressionsfreier gewesen und hätte die innere Ruhe von heute.

Dennoch habe ich nie irgendetwas bereut. Alles, wirklich alles, was ich tat, war im Nachhinein für irgendetwas gut. Jeder Schritt führte mich weiter in jene Richtung, in die ich gegangen bin, jedes Leid führte schlussendlich zum Glück.
Ich bin heute sehr glücklich mit meinem Leben und spüre eine Kraft durch meine Adern fließen die ich früher nicht erahnt hätte. Ich bin emotional unabhängig und in mir selbst gekräftigt. Ich schenke Leid und ich schenke Glück – und schließe damit den Kreislauf, den das Leben für uns alle vorgesehen hat.

Die Menschen, die diesen Weg mit mir gehen, gehen ihn eine Zeitlang mit mir. Es gibt ewige Bande und vorübergehende Wegbegleiter. An Scheidepunkten wie diesem zeigt es sich, wer geht mit mir weiter und wer verlässt meinen Weg. Die die gehen, um die ist es nicht schade, die die bleiben, sind doppelt wertvoll!

 


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